Aktuelle Forschung zeigt: Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie bestimmte Arten von Rheuma, Psoriasis oder Multipler Sklerose haben häufiger mit Depressionen oder Ängsten zu tun als die Allgemeinbevölkerung. Besonders Frauen sind öfter betroffen.
Die Ursachen dafür sind noch nicht völlig klar. Vermutet wird, dass chronische Entzündungen, Schmerzen oder Erschöpfung das seelische Gleichgewicht beeinflussen können.
Wenn man auch die emotionale Gesundheit regelmäßig im Blick behält, merkt man schneller, wenn jemand überlastet ist und kann früher etwas dagegen unternehmen – dem Sinne nach ‚Besser eine Handvoll Ruhe als eine doppelte Handvoll harte Arbeit’ und dann krank werden… Deshalb raten Fachleute dazu, Betroffene auch emotional regelmäßig zu begleiten, damit psychische Probleme früh erkannt und angegangen werden können.
Quelle: BMJ Mental Health (2025) / University of Edinburgh